Matchbericht Meisterschaftsspiel 3. Liga – Gruppe 3 FC Fällanden 1 – SV Höngg 2 (0:6)

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Sportplatz Neue Glattwis, Donnerstag 24. September 2020, 20:00                      Zuschauer: 80

Schiedsrichter: Thomas Breindl, Sennhof

FC Fällanden 1: C. Sauber, S. Brito Barros, N. Kunzelmann, F. Gomes Loureiro (C), L. Steiner, L. Tanzillo,

R. Vollenweider, A. Kunzelmann, L. Baran, A. Wegmann, R.A. Madeira Teixeira

SV Höngg 2: M. Toscas, R. Schwarz (C), D. Nef, C. Aghrabi, F. Eggenberger, N. Huber, T. Dzukowski, M. Gubler, Ch. Künzli, D. Ruggieri, M. Märki

Rote Karte: 79. A. Kunzelmann (F) – Tätlichkeit

Tore:
0:1 R. Schwarz (P), 30. 0:2 M. Gubler, 56. 0:3 Ch. Künzli, 65. 0:4 F. Eggenberger, 89. 0:5 T. Dzukowski, 90.+2 0:6 D. Hartmann

Donnerstag-Nachtragsspiel gegen den SV Höngg 2

Nach dem furiosen Saisonstart musste der FC Fällanden eine coronabedingte Zwangspause einlegen, in diesem Nachtragsspiel ging es darum, nach beinahe 2 Wochen ohne Training und Spielpraxis möglichst rasch wieder in die Gänge zu kommen. Schon beim Betreten des Platzes war ersichtlich, dass der Gegner, der SV Höngg sehr motiviert und entschlossen auftrat. Hier galt es nun maximal dagegen zu halten. Der Beginn hätte dann für die Fällander aber schlechter gar nicht sein können, bereits in der 3. Minute konnte ein gegnerischer Angreifer nur mittels Foul im Strafraum gestoppt werden, was den logischen und von Romano Schwarz souverän verwandelten Penalty zur Folge hatte. Gefragt war nun eine Reaktion, welche auch nicht ausblieb, standen doch Lobomir Baran und Andrea Kunzelmann in der 10. Minute alleine vor dem gegnerischen Torhüter, brachten jedoch den Ball nicht an diesem vorbei. Diese verpasste Grosschance sollte im weiteren Verlauf der Partie noch weh tun, zumal in der 16. Minute auch noch ein Ball der Fällander am Pfosten landete. Statt 2:1 stand es immer noch 0:1 und trotz eines durchaus gefälligen Spiels der Platzherren machten die Höngger einen sehr gut organisierten Eindruck und wirkten weiterhin bis in die Haarspitzen motiviert.

Ganz nach der altbekannten Weisheit “wer die Tore nicht mach bekommt sie“ gelang Mario Gubler in der 30. Minute aus einer wenig zwingenden Situation heraus das 2:0 für den SV Höngg. Nun war die Hypothek für den FC Fällanden bereits etwas grösser, man spielte weiterhin gut mit, allerdings fehlte die letzte Überzeugung und auch das notwendige Glück. Immerhin gelang es, die Partie ausgeglichen zu gestalten und und ohne weiteren Gegentreffer in die Pause zu gehen.

Wer gehofft hatte, dass die Pause am bisherigen Verlauf des Spiels etwas ändern würde, sah sich bald schon eines Besseren belehrt. Der FC Fällanden redlich bemüht, den Anschlusstreffer zu erzielen, jedoch nachwievor ohne zwingende Chancen und ohne Glück, dagegen der SV Höngg gnadenlos effizient und aus jeder Chance ein Tor erzielend. In der 56. Minute (Christian Künzli) und in der 65. Minute (Fabian Eggenberger) stellte man das Resultat auf 0:4 und man durfte nach dem bisherigen Verlauf der Partie davon ausgehen, dass dies die Entscheidung war, zumal die Höngger auch mit diesem grossen Vorsprung im Rücken keineswegs nachliessen und dem FC Fällanden weiterhin wenig Platz und Chancen einräumten. Frei nach dem Motto “zuerst hatten sie kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“ verlor der FC Fällanden in der 79. Minute Andrea Kunzelmann durch eine rote Karte. Damit war der Mist geführt und der Widerstand des Heimteams gebrochen. Es kam was kommen musste, die Höngger erzielten in der 89. Minute (Tim Dzukowski) und in der 2. Minute der Nachspielzeit (Damian Hartmann) noch zwei weitere Tore, was zum in dieser Höhe sicher nicht gerechtfertigten Schlussresultat von 0:6 führte. Der SV Höngg war zusammengefasst die effizientere und glücklichere von zwei guten Mannschaften, dem FC Fällanden gelang es nicht, die fehlende Spiel- und Traningspraxis sowie das Fehlen verschiedener Leistungsträger vergessen zu machen.

Abschliessend sei erwähnt, dass SR Thomas Breindl eine absolut souveräne Leistung ablieferte, das Spiel jederzeit im Griff hatte und eine saubere, konsequente Linie durchzog.

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